Das Bürgerliche Gesetzbuch macht unmissverständlich deutlich, dass derjenige, der einem anderen einen Schaden zufügt, diesen ersetzen muss und das unabhängig davon, ob es durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit passierte. Dabei ist der Verursacher sowohl für Sachschäden wie die Zerstörung von Eigentum als auch für Personenschäden in Form von Verletzungen und auch für Vermögensschäden bei eventuell erfolgendem Verdienstausfall haftbar zu machen. Der Ersatz einer zerstörten Fensterscheibe kann dabei verschmerzt werden. Geht es aber um größere Schäden und insbesondere um durch Verletzungen aufkommende Behandlungskosten und Schmerzensgeldforderungen, können schnell finanzielle Probleme auftreten, wenn die entsprechenden Zahlungen aus dem eigenen Geldbeutel bestritten werden müssen. Aus diesem Grund gehört die private Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Absicherungen.

Die Aufgaben der Privathaftpflichtversicherung im Überblick

Eine private Haftpflichtversicherung bietet mehrfachen Schutz für Schadenersatz- und Schmerzensgeldforderungen Dritter, wenn es sich um im privaten Bereich entstandene Schäden handelt. Im Straßenverkehr, im beruflichen Bereich und auch als Halter von Tieren wie Hunde und Pferde ist zu beachten, dass dort eigenständige Haftpflichtversicherungen notwendig sind, um abgesichert zu sein. Bei der privaten Haftpflichtversicherung wird zu allererst geprüft, ob die Ansprüche des Geschädigten überhaupt gerechtfertigt sind. Ist das nicht der Fall, wehrt die private Haftpflichtversicherung diese Forderungen ab und geht dafür notfalls auch vor Gericht. Die entsprechenden Gerichtskosten werden auch von der Versicherung getragen. Handelt es sich um eine tatsächlich vorhandene Haftbarkeit des Versicherten und sind die den Schaden herbeigeführten Risiken im Versicherungsumfang enthalten, übernimmt die Versicherung die Zahlung des Schadenersatzes und auch eventuell geforderter Schmerzensgelder. Voraussetzung ist dabei immer, dass der Versicherte nicht vorsätzlich gehandelt und den Schaden somit absichtlich herbeigeführt hat. Dieser Tatbestand würde automatisch zu einem Haftungsausschluss führen.

Privathaftpflicht mit dem optimalen Schutz ausstatten

Beim Abschluss einer solchen Versicherung ist es von großer Bedeutung, auf einen umfassenden Versicherungsumfang zu achten, um gegen alle für einen persönlich in Frage kommenden Risiken abgesichert zu sein. So kann der Einschluss vom Schlüsselverlust oder auch die Absicherung von Mietsachschäden eine große Rolle spielen und für Immobilienbesitzer sind die Verträge sinnvoll, die auch die Haftpflichtrisiken als Haus- und Grundstücksbesitzer für das private Eigenheim einschließen. Viele Versicherungen bieten auch die Forderungsausfalldeckung an, die eigene Schäden übernimmt, wenn ein den Schaden verursachender Dritter nicht zahlen kann und auch keine eigene Haftpflichtversicherung hat. Zudem ist es wichtig, dass in dem gewählten Vertrag auch alle notwendigen Personen abgesichert sind. So gibt es zum einen den Single-Tarif, der günstiger ist, aber eben nur den Versicherungsnehmer absichert. Der Familientarif umfasst dagegen alle im Haushalt wohnenden Familienmitglieder, wobei auch hier nachzuprüfen ist, wie die jeweiligen Anbieter mit der Absicherung volljähriger, aber zuhause lebender Kinder umgehen.

Der Privathaftpflichtversicherung Vergleich

Um einen dementsprechend optimalen Versicherungsschutz zu erhalten, bei dem man seinen Alltag genießen kann, ohne sich Sorgen um eventuell auftretende Haftpflichtschäden machen zu müssen, eignet sich ein Privathaftpflicht Vergleich. Neben den versicherten Risiken spielt dabei natürlich auch der Beitrag eine Rolle, weshalb ein solcher Privathaftpflichtversicherung Vergleich nicht nur den besten Schutz, sondern auch den attraktivsten Preis verspricht. Aufgrund der im Vergleich zu den drohenden finanziellen Risiken, sind aber alle Beiträge einer Privathaftpflichtversicherung sehr überschaubar, sodass der wichtigste Faktor bei einem solchen Vergleich der umfassende Versicherungsschutz sein sollte. Durch den Einschluss einer Selbstbeteiligung kann der Beitrag zudem gesenkt werden. Das sollte aber immer gut durchdacht werden, weil dieser Selbstbehalt bei jedem Schaden selber getragen werden muss, was durchaus kostspieliger werden würde als ein unwesentlich höherer Beitrag ohne Selbstbeteiligung.

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