Eine Hundehaftpflichtversicherung sollte jeder Hundehalter abschließen. In einigen Bundesländern und für bestimmte Rassen ist sie vorgeschrieben. Aber auch, wenn sie nicht zwingend vorgeschrieben ist, sollte jeder Hundehalter aus Eigeninteresse eine solche Hundeversicherung abschließen. Diese Versicherung kann Sie vor dem finanziellen Ruin bewahren. Auch der liebste und friedlichste Hund kann sich erschrecken und in die Straße springen. Sie können einen Moment abgelenkt sein und schon ist es passiert. Mit einer entsprechenden Versicherung Ihres vierbeinigen Freundes werden zumindest die finanziellen Folgen aufgefangen. Damit die Vversicherung eventuellen Schäden tatsächlich abdeckt, muss sie immer aktuell gehalten werden.

Wollen Sie umziehen? Dann müssen Sie daran denken, der Versicherung rechtzeitig die neue Adresse mitzuteilen. Auch wenn sich Ihr Name durch Heirat oder Scheidung ändert, muss Ihre Versicherungs-Police entsprechend aktualisiert werden. Hat sich Ihre Bankverbindung geändert? Dann müssen Sie auch dies der Versicherung mitteilen. Eventuell ist auch ein Dauerauftrag oder eine Einzugermächtigung zu ändern. Dies sind alles Kleinigkeiten, die Sie schnell erledigt haben, die Ihnen im Ernstfall aber Ärger und Probleme ersparen.

Vielleicht waren Sie bisher der alleinige Hundehalter. Jetzt sind Sie aber eine Beziehung eingegangen, haben geheiratet oder einen Hundesitter oder Gassigeher engagiert, weil Sie aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr alleine mit dem Hund spazieren gehen können. In diesen Fällen wird der Hund von mehreren Hütern betreut. Sollte Ihre Versicherung die »Fremdhütung« nicht schon einschließen, muss sie entsprechend angepasst werden, das heißt, es muss eine Fremdhüterversicherung eingeschlossen sein. Anderenfalls ist der Hund nicht versichert, wenn er sich in der Obhut einer anderen Person befindet. Aber Gerade dann müssen Sie eher mit Unfällen rechnen, da der Hund bisher gewohnt war, nur auf Sie zu hören. Da ist es sicher sinnvoll, einen geringen Aufpreis zu zahlen, um den vollen Versicherungsschutz zu erhalten. Was nutzt Ihnen schließlich eine Versicherung, die nur in einem Teil der Fälle zahlt?

Planen Sie einen längeren Auslandsaufenthalt mit dem Hund? Dann schauen Sie vorher in Ihren Versicherungsvertrag. Die meisten Verträge haben eine auf mehrere Wochen oder Monate begrenzte Haftung für Auslandsaufenthalte. Soll Ihr geplanter Aufenthalt länger dauern, muss der Vertrag für einen längeren Auslandsaufenthalt des Hundes entsprechend ergänzt werden. Bei den meisten Versicherungen ist dies kein großes Problem und auch nicht besonders teuer. Sie müssen nur rechtzeitig daran denken.

Wie müssen Sie bei Tod oder Abgabe des Hundes vorgehen? In diesen Fällen kann man Hundeversicherungen im Rahmen des sogenannten »Sonderkündigungsrechts« kündigen, weil der Versicherungsgrund entfällt. Dazu müssen Sie den Tod des Hundes durch eine Bescheinung des Tierarztes oder die Abgabe des Hundes durch eine Bestätigung des neuen Halters nachweisen. Schicken Sie die Kündigung mit dem entsprechenden Nachweis am besten als Einschreiben mit Rückschein. Dann können Sie die Kündigung jederzeit nachweisen. Zuviel bezahlte Beiträge werden Ihnen von der Versicherung in diesen Fällen zurückerstattet.

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